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Schlafentzug – Folter oder alles noch im Griff?

Schlafentzug – Folter oder alles noch im Griff?

Viele Mütter leiden unter dauerhaftem Schlafmangel. Es gibt keine allgemein-gültige Lösung. Doch wenn wir uns mit diesem Problem bewusst beschäftigen, können wir mit kleinen Schritten zu einer positiven Entwicklung beitragen. Im Folgenden teile ich mit dir meine persönliche Erfahrung und meine größten Fehler mit, die für meine Schlafqualität hinderlich waren. 

Nach der Geburt meines Sohnes konnte ich nur etwa alle zwei bis max. vier Stunden schlafen – was auch normal ist, wenn ein Baby gestillt werden möchte. Als die Stillphase jedoch vorbei war, kam eine neue Phase auf mich zu – mein Kleiner hatte kaum einen Schlaf-und-Wach-Rhythmus entwickelt. Der Pickzustand war als er zwei Nächte nacheinander nicht schlafen konnte. Damals wusste ich nicht, wie ich ihm helfen kann. Später als wir die Diagnose bekamen, wussten wir, dass die meisten Kinder mit dem FOXG1 Syndrom Schlafprobleme haben und es noch Jahrelang dauern kann. 

Nach drei Jahren war ich fix und fertig. Nicht umsonst wird Schlafentzug als Folter bezeichnet. Ich war ständig gereizt, konnte mich kaum konzentrieren, schleppte alle paar Monate eine Erkältung mit mir rum und musste trotzdem funktionieren. Erst als mir klar war, dass meine Grenzen bereits überschritten waren, haben wir nach Hilfe für die nächtliche Betreuung gesucht. 

Trotz der Unterstützung bekam ich ab und zu Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen. Im Lehrcoaching zum Thema Stressbewältigung bin ich mit meiner Gruppe auf die Suche nach einer passenden Bewältigungsstrategie gegangen. Und da hatte ich eine Erleuchtung erlangt. Neben äußeren Faktoren, gab es innere Faktoren, die mir bisher unbewusst waren, wie z.B. mein Glaubenssystem oder meine Einstellung zu einer fremden Person, die auf unseren Sohn nachts aufgepasst hatte.

Im Systemischen Coaching geht es u.a. um die Suche nach einer individuellen Bewältigungsstrategie durch die betroffene Person. Dabei werden Schicht für Schicht verschiedene Perspektiven eines Problemfelds beleuchtet, die zum eigentlichen Problemkern führen können. So wird es möglich, dass der Ratsuchende im bestimmten Kontext handlungsfähig bleibt. 

Neben inneren Faktoren wie die Veränderung der hinderlichen Verhaltensweisen oder Denkmuster, gibt es äußere Faktoren, die wir aktiv beeinflussen können. 

Wenn dir meine Geschichte ähnlich vorkommt, kannst du dir gerne folgende Frage stellen: 

Was in deinem Umfeld kannst du bereits heute verändern, damit du einen besseren Schlaf bekommst? 

Damit du ein Gefühl dafür bekommst, von welchen äußeren Faktoren ich spreche, teile ich mit dir im Folgenden meine Fehler mit: 

  • #1. Fehler: die Schlafqualität nicht zu deiner Priorität zu machen.
  • #2. Fehler: sich bis spät in der Nacht mit Ablenkungen zu beschäftigen, die nicht zielführend sind, wie z.B. Netflix, Social Media, Online Shoppen etc.
  • #3: Fehler: dir keine Hilfe holen, wenn dein Schlafmangel bereits akut ist und du nur noch funktionierst.
  • #4. Fehler: große Menge an koffeinhaltigen Getränken am Nachmittag zu konsumieren.
  • #5. Fehler: ohne Schlafroutine und zu verschiedenen Zeiten ins Bett zu gehen. 
  • Spürst du bereits seit Langem, dass du eine bessere Lebensqualität verdient hast? 
  • Schlummert in dir der Wunsch nach mehr Lebensfreude, mehr Balance und mehr Freiheit? 
  • Wünschst du dir mehr Energie und Kraft, sodass du jeden Tag gestärkt beginnen kannst? 

Dann vereinbare jetzt deinen kostenfreien Termin mit mir und lass uns darüber sprechen, wie ich dich individuell begleiten kann und was du noch brauchst, eine ganzheitliche Veränderung zu erleben.